Molukkenkakadu
Wissenschaftlicher Name: Cacatua moluccensis
IUCN-Status: Gefährdet
Lebensraum
Der Molukkenkakadu kommt in Ostindonesien vor, insbesondere in den Tieflandregenwäldern und in Primär- und Sekundärwäldern auf den Inseln der Südmolukken. Primärwälder bestehen aus Urwäldern. Sekundärwälder sind Urwälder, die nach schweren Störungen durch Abholzung, Waldbrände, Insektenbefall und Sturmschäden wieder zu Wäldern herangewachsen sind.
Nahrung
Der Molukkenkakadu ernährt sich von Samen, Nüssen, Früchten und Beeren. Außerdem frisst der Vogel grüne Kokosnüsse. Der Vogel knabbert die äußere Schicht ab, um an den Kern der grünen Kokosnuss zu gelangen.
In Mondo Verde besteht die Ernährung des Molukkenkakadus aus einer Palette. Dabei handelt es sich um einen gepressten Brocken, der speziell für Papageien entwickelt wurde. Die Palette hat eine grobe Struktur und enthält alle notwendigen Nährstoffe. Durch die Fütterung mit Paletten erhält der Vogel die exakte Menge an Vitaminen. Die Mischung enthält auch Hagebutten, kleine Samen, Kürbiskerne und getrocknete Früchte. Ein Vogel frisst ± 10 % seines Körpergewichts.
Natürliches Verhalten
Der Molukkenkakadu ist ein tagaktiver Vogel. Er benötigt volles Tageslicht, um am Boden nach Samen oder in Bäumen nach Früchten zu suchen. Er ist kein Frühaufsteher und verlässt seinen Schlafplatz erst, wenn die Morgensonne ihn vollständig beleuchtet und ihm direkte Wärme spendet.
Gefahr
Der Molukkenkakadu wird von der IUCN als Gefährdet eingestuft, und sein Bestand ist weiterhin rückläufig. Die größte Bedrohung für den Molukkenkakadu stellt der Käfigvogelmarkt dar. Obwohl der internationale Handel auf Null gesunken ist, sind die Fallensteller weiterhin aktiv. Infolgedessen wird diese Vogelart weiterhin in Indonesien und im illegalen Handel verkauft.
Zweck dieses Aufenthalts
Die Vögel, die in diesen Gehegen leben, sind oft in Privatbesitz. Sie wurden Mondo Verde gespendet. Warum? Die Vögel waren aufgrund des übermäßigen Lärms, der Unordnung und des Platzmangels keine idealen Haustiere.
Die private Haltung eines Molukkenkakadus schadet oft dem Wohlbefinden der Tiere. Diese Vogelart lebt in Haushalten meist allein in einem Käfig, obwohl sie als sehr sozial gilt. In freier Wildbahn leben die Vögel in Schwärmen oder Paaren, wo sozialer Kontakt im Vordergrund steht. Daher muss ein Haushalt dem Vogel viel Zeit widmen. Geschieht dies nicht, kann der Vogel psychisch krank werden. In freier Wildbahn spielen, putzen und suchen die Vögel gemeinsam nach Futter. Selbst engagierte Haushalte können diese Erfahrungen nicht ersetzen.
Außerdem können Molukkenkakadus Einzelgänger sein. Das bedeutet, dass der Vogel Sie mag, aber nicht Ihre Geschwister oder den Rest der Familie. Wenn er niemanden im Haushalt mag, verhält er sich aggressiv. Der Vogel kann nicht nur isoliert werden, sondern auch sehr lange leben. Daher überleben die Vögel in der Regel den Haushalt. Wie einsam wird sich der Vogel fühlen, wenn der Haushalt nicht mehr besteht und der Vogel isoliert ist?
Indem Molukkenkakadus paarweise zusammenleben, haben sie die Möglichkeit, natürliches Verhalten wieder zu erlernen und zu zeigen. Das Sozialverhalten wird durch die Nähe der Vögel zueinander gefördert. Dadurch werden die Paare weniger abhängig von Menschen.
In diesen Gehegen können nicht nur gespendete Tiere untergebracht werden, sondern auch beschlagnahmte Tiere. Diese Tiere wurden aus verschiedenen Gründen beschlagnahmt, beispielsweise wegen illegaler Herkunft oder aus Tierschutzgründen.
