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Geboren in einer herzlichen Gemeinschaft

In den trockenen und offenen Gebieten des südlichen Afrikas, von der Kalahari bis Namibia, leben Erdmännchen in engen Gruppen. Trotz der harten Bedingungen überleben sie hier seit Tausenden von Jahren, was sie vor allem ihren starken sozialen Bindungen verdanken.

Wenn ein Erdmännchen geboren wird, ist das Jungtier nie auf sich allein gestellt. In den unterirdischen Tunneln und Kammern kümmern sich nicht nur die Eltern um den Nachwuchs, sondern die ganze Gruppe leistet ihren Beitrag.

Andere Weibchen übernehmen die Rolle der Betreuerinnen. Sie bewachen das Nest, geben Milch und halten Feinde fern. Die Männchen sammeln Nahrung und beobachten die Umgebung. So wächst ein junges Erdmännchen mit einem ganzen Kreis von fürsorglichen Helfern auf.

Das junge Erdmännchen wird Schritt für Schritt selbstständig. Am Anfang bekommt es weiche Häppchen serviert. Ältere Erdmännchen bringen dem Jungen nicht nur mundgerechte Stücke, sondern auch Beute, mit der es üben kann. So lernt es nach und nach die Jagdtechniken, die es später brauchen wird.

All dies zeigt, wie wichtig geteilte Verantwortung für Erdmännchen ist. Vom ersten Tag an wächst das Jungtier in einer herzlichen Gemeinschaft auf, in der Zusammenarbeit der Schlüssel zum Überleben ist.

Umso besonderer ist es, dass kürzlich auch in unserem Park ein junges Erdmännchen geboren wurde. Genau wie seine Artgenossen in der Kalahari wächst das Jungtier in einer Gruppe auf, die sich um es kümmert.